Tipps CMS Joomla! IT-Beratung Bernd Räke, Fürstenfeldbruck

Frontend und Backend: Im Zusammenhang mit Content-Management­Systemen wie Joomla spricht man vom Frontend und vom Backend. Das Frontend ist die Ansicht, die Sie Ihren Besuchern präsentieren. Es ist also Ihre Website, praktisch die "Vorderseite". Beim Backend handelt es sich dagegen um die "Rückseite", um den Administrationsbereich. Hier darf nur der Administrator schalten und walten. Und das auch erst, nachdem er sich eingeloggt hat.

Es empfiehlt sich, mit zwei geöffneten Browserfenstern zu arbeiten: Eins mit dem Backend, eins mit dem Frontend. So kann man jede Änderung im Backend sofort im Frontend beobachten.

BackEnd:
Verwaltungsbereich, nur Administrator
FrontEnd:
Ansicht und Zugang für den Besucher der Website

Objekte positionieren:
Unter Erweiterungen – Module kann man Joomla!-Objekte wie z. B. weitere Menüs, Anmeldung, Suchen, Feed-Anzeige, Banner, Navigationspfad, Umfragen, Statistiken u.s.w. installieren. Hat man ein Modul aktiviert, muss auf der nächsten Seite die gewünschte Position angegeben werden. Um die Position auf der Maske zu finden, wechseln Sie im Explorer auf http://www.meineseite.de/?tp=1. Damit werden auf der Webseite die Namensfelder der möglichen Positionen an den entsprechenden Stellen ausgegeben.

Beiträge bearbeiten:
Der eingebaute Tiny MCE-Editor erfüllt nur die allernotwendigsten Funktionen. Erst ab Version 1.6.0 hat sich dieser Editor zu einem brauchbaren Instrument entwickelt. Als Editor für Versionen bis 1.5.xx empfehle ich den JCE - A Content Editor for Joomla!®. Laden Sie dieses gezippte Plugin auf Ihren PC und installieren Sie es danach in den Joomla!-Erweiterungen.

Wichtig: Beiträge, die man mit dem Internet-Explorer bearbeitet und reinstellt, sehen im Firefox-Browser unter Umständen ganz anders aus. Also immer beide oder mehrere Browser kontrollieren.

Beiträge: Einsatz von Bildern/Fotos:
Für Bilder/Fotos legt man per FTP-Zugang im Ordner /joomla/images/stories/eigene Ordner an und lädt sie dort hinein. Diese Ordner werden bei einem Joomla!-Update nicht gelöscht und auch nicht überschrieben!
Hier ist zu beachten, dass jedes Bild/Foto eine richtige Benennung bekommt, also nicht "img00123.jpg" sondern besser "matterhorn-nordwand_201005.jpg". Nur so können Google & Co. diese Objekte auch finden. Im Beitragseditor befindet sich ein Button für das Einspielen von Bildern.

Einspielen von Templates:
Es gibt hunderte (tausende???) kostenloser Templates im Netz. Am einfachsten den Begriff "Joomla!-Template" googeln (Suche auf www.google.de) oder bingeln (Suche auf www.bing.de). Man muss unbedingt darauf achten, dass das gewünschte Template freigegeben wurde und dass es kompatible zur eigenen Joomla!-Version ist. Die Zip-Datei des gewünschten Templates -auf den eigenen Rechner "runterladen". Im Joomla!-Backend (Anmelden mit www.DeinName.de/administrator" unter "Erweiterungen installieren - Paketdatei suchen, Paketdatei hochladen und installieren wird das Template eingerichtet. Wenn keine (rote) Fehlermeldung gezeigt wird, ist das Template fertig installiert und kann aktiviert werden.

Templates
Für die Entwicklung von eigenen Templates bin ich auf die Seite von JYAML gestoßen. Der dazugehörige YAML Builder ist ein Werkzeug zur visuellen Erstellung YAML-basierter CSS-Layouts. Er erlaubt die Einstellung grundlegender Layouteigenschaften, die Anzahl und Positionierung der Content-Spalten, sowie die dynamische Erstellung Grid-basierter Layouts auf Basis der Subtemplates per Drag & Drop. Kosten: ca. 100€.

Alternativ kann ich das Template-Entwicklungstool von Aristeer (Ab Version 3.0) empfehlen.
Die Lizenz kostet ebenfalls ca. 100€. Für einfache Templates reicht dieses Programm völlig aus.

Bilder/Fotos auf Templates anpassen:
Mit dem FTP-Explorer auf dem Webserver nach dem Verzeichnis Templates suchen. In diesem Verzeichnis befindet sich ein Ordner pictures.
Die bestehenden Bilder kopieren Sie auf Ihren Rechner und erstellen hier neuer Bilder gleicher Größe, Auflösung und Benennung.

E-Shop
Als Onlineshop empfehle ich den virtuemart oder magenta-shop. Hier gilt aber wieder, genau anschauen und prüfen, ob der Shop auch für Ihr Geschäft passt. Werden Versandkosten richtig berechnet? Kann man Rabatte vergeben? Welche Bezahlungsarten sind vorgesehen? u.s.w.

Weitere Tipps:
ACHTUNG, Suchmaschinenfreundliche URLs unterstützen keine Menü-Verschachtelung!!!