Der Lebenslauf
Die Anschrift kommt entweder in den Kopf- oder Fußbereich, aber nicht in den Lebenslauf. Gestalten Sie den Kopf- bzw. Fußbereich genau wie im Anschreiben (als Formatvorlage brauchen Sie den Bereich nur einmal formatieren).
Der Lebenslauf soll lückenlos alle Stationen Ihres Schul- und Berufslebens auflisten. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Wechsel innerhalb einer Firma aufgelistet werden muss. Nur die für die angestrebte Stellung wichtigen Punkte Ihres Lebens sind im Lebenslauf zu erfassen. Die nicht wichtigen Stellen kann man sinnvoll zusammenfassen.
Der Lebenslauf sollte eine gewisse persönliche Note enthalten, sich von der Masse abheben. Auf der anderen Seite soll er kurz und übersichtlich dargestellt werden.
Nicht zuletzt deswegen ist der Lebenslauf tabellarisch aufgebaut. Das heißt aber nicht, dass Sie mit der Tabellenfunktion von Word oder gar mit Excel arbeiten! Diese Tabellen sind für Texte schwer und umständlich zu bedienen.
Word bietet dafür die elegante Möglichkeit, mit Hilfe der Absatzformate eine ordentliche Tabelle aufzubauen. Dafür richten Sie mit einem Klick in das obere Lineal etwa bei 5,5cm einen linksbündigen Tabstopp ein.
Heute wird es von den Personalern gern gesehen, wenn der Lebenslauf in der zeitlichen Folge absteigend angeordnet ist, das heißt, die aktuellen Daten kommen zuerst, das „Unwichtige“ bzw. längst Verjährte kommt am Schluss.
Ein Lebenslauf sollte in der Regel nicht länger als eine Seite sein. Das lässt sich natürlich nicht bei jedem Lebenslauf realisieren. Wer im Laufe seines Berufslebens häufig die Stelle und/oder die Position gewechselt hat, wird entsprechend längere Schreiben haben. Aber in der übersichtlichen Kürze liegt die Würze. Der Personaler möchte „auf den ersten Blick“ die wesentlichen Stationen Ihres Berufslebens erfassen. Die Schriftgröße soll 10 Punkt nicht unterschreiten, die Schriftart sollten Sie nach der leichten Lesbarkeit auswählen. Hier gilt: „cerifen“-freie Schriften wie „Arial“, „Tahoma“ oder „Verdana“ sind leichter lesbar als Schriften mit Cerifen wie zum Bespiel „Times New Roman“. Allerdings unterstützt die Schrift „Courier New“ die tabellarische Form Ihres Lebenslaufs, da die Buchstaben exakt untereinander in gleichen Abständen stehen. Immer aber gilt: Der Gesamteindruck des ganzen Blattes entscheidet (Seitenansicht).
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Persönliche Daten |
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Name, Vorname |
Mustermann, Max |
Oft kann man aus dem Namen nicht erkennen, welcher Bestandteil der Vor- und welcher der Nachname ist. Zum Beispiel „Karl Ludwig“ oder „Paul Richard“. Aus diesem Grund soll man unter Persönlichen Daten in der ersten Zeile mit „Name, Vorname“ oder mit „Vorname Name“ (beachten Sie bitte das Komma!) beginnen.
Das Alter, Bewerbung von Älteren: Ältere Arbeitslose sollten noch etwas mehr Kreativität in ihre Bewerbungen stecken als andere Jobsuchende. Bewerbungen von Älteren sollten nicht alt wirken.
Das Alter zu kaschieren ist ein grober Fehler. Ältere sollten stattdessen gezielt mit ihrer Berufs- und Lebenserfahrung werben und nicht als Bittsteller, sondern selbstbewusst auftreten. Ein Bewerber über 50 darf ruhig mit seinem niedrigen Krankenstand werben.
Gesundheitszustand/körperliche Gebrechen
Grundsätzlich sind Sie nicht verpflichtet, unaufgefordert Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand zu machen. Wer gesund ist, sollte das nicht besonders hervorheben. Hatten Sie schwere Krankheiten, die einen längeren Krankenhaus- und/oder Kuraufenthalt nötig machten, wird sich die Erwähnung nicht vermeiden lassen, sonst könnte eine Lücke im Lebenslauf entstehen.
Wenn die Erwähnung der Krankheit nicht zu vermeiden war und tatsächlich keine Folgen zurückgeblieben sind, ist es wichtig, dies auch zu niederzuschreiben. Auch über körperliche Gebrechen brauchen Sie im Lebenslauf grundsätzlich keine Angaben zu machen, vor allem dann nicht, wenn sie Ihre Leistungsfähigkeit in keiner Weise beeinträchtigen.
Unter Umständen würden Sie sich durch eine vorzeitige Erwähnung eine gute Chance verpatzen, denn wenn in Ihrem Lebenslauf beispielsweise steht, dass Sie durch einen schweren Autounfall entstellende Gesichtsnarben zurückbehalten haben, dann mag das abschreckend wirken, und Sie werden vielleicht überhaupt nicht zu einem Gespräch gebeten.
Wenn der Personalchef aber eine freundliche, überzeugende, beruflich qualifizierte Person kennenlernt, wird er diesem Kriterium kaum noch Beachtung schenken. Auf Behinderungen, etwa wenn Sie Rollstuhlfahrer, gehörlos oder blind sind, weisen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben hin und nicht im Lebenslauf.
Das Datum wird in der angezeigten Form entsprechend DIN 5008 geschrieben (Datumsformat). Die Jahreszahl wird grundsätzlich 4-stellig geschrieben. Als Trennzeichen verwenden Sie in der „alten“ Form den Punkt „.“ und in der neuen (internationalen) Form den Bindestrich „-“. Die einmal gewählte Datumsform wir konsequent in den gesamten Bewerbungsunterlagen beibehalten.
Bei Geburtsorten, die nicht jedermann bekannt sind, sollte man den Kreis oder das Bundesland angeben.
Die Staatsangehörigkeit wird nur von Bewerbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit und von Bewerbern mit ausländisch klingendem Namen angegeben.
Jugendliche Bewerber, die noch in der Ausbildung sind, können den Namen und den/die Beruf ihrer Eltern angeben.
Im Abschnitt Berufstätigkeit steht der beruflicher Werdegang mit lückenloser Reihenfolge; von Interesse können auch Art und Umfang der Tätigkeiten, Firma, Branche sein. Bei der Berufstätigkeit schreibt man zuerst die Position, dann die Abteilung und den Namen der Firma, am Schluss den Ort:
Position, Abteilung, Firmenbezeichnung, Ort
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Berufstätigkeit |
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03.2003 – 06.2008 07.2000 – 02.2003 |
Bürokaufmann, Abteilungsleiter Einkauf, Bürokaufmann, Müller GmbH, München |
Im folgenden Abschnitt steht der Abschluss einer betrieblichen Lehre oder Fachschulausbildung. Die Berufsausbildung listet die Zeiträume bei den Ausbildungsfirmen und die jeweiligen Abschlüsse, Zeugnisse oder Zertifikate auf, welche man erlangt hat. Wird nur die Ausbildung erwähnt, geht der Personaler davon aus, dass Sie keinen Abschluss erreicht haben. Das bedeutet: Ein Abschluss muss angegeben werden, wenn man einen Nachweis dafür hat. Zur Berufsausbildung gehört auch die berufliche Weiterbildung: z.B. Aufstiegsmöglichkeiten zum Meister oder Techniker, der Erwerb eines höheren allgemeinen Bildungsabschlusses.
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Berufsausbildung |
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01.2005 - 04.2005 07.1998 – 07.2000 |
EDV-Weiterbildung MS-Office, Ausbildung zum Bürokaufmann, |
Wehr-/Zivildienst: Wenn Sie Ihren Wehr- oder Wehrersatzdienst abgeleistet haben, so müssen Sie das auch kurz im Lebenslauf erwähnen, und sei es nur, damit keine Lücke in Ihrer Chronologie entsteht. Geben Sie an, wann und wo, bei welchem Truppenteil Sie Ihren Wehrdienst geleistet haben und welche Funktion und Dienstgrad Sie zuletzt innehatten. Haben Sie Wehrersatzdienst geleistet, geben Sie an, in welcher Institution Sie von wann bis wann als was Sie beschäftigt waren.
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Wehrdienst |
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07.1996 – 06.1998 |
Soldat auf Zeit, diverse Sonderausbildungen, Offizier der Reserve |
Im Abschnitt Schulbildung steht, welchen Schulabschluss Sie erlangt haben. Dieser Abschnitt listet den schulischen Werdegang auf, die Bezeichnung der nacheinander besuchten Schulen mit Zeitangaben. Es ist nicht sinnvoll, jeden Schulwechsel aufzulisten. Die Angabe der Schule, in der man einen Abschluss für den Aufstieg in die nächste Stufe erlangt hat, reicht.
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Schulbildung |
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03.1993 – 06.1996 07.1987 – 02.1993 07.1983 – 06.1987 |
Studium der Informatik, Ludwig-Maximilians-Universität, München Tellkampf-Gymnasium, Hannover, Abschluss Abitur Grundschule, Paderborn |
Zu den weiteren oder besonderen Kenntnissen zählen z.B. Fremdsprachen, Lehrgänge, Teilnahme an Kursen, und sonstige beruflich verwertbare Erfahrungen. Weitere Kenntnisse zeigen auch sonstige Fähigkeiten, erworbene Scheine und soziale Kompetenzen, sogenannte Softskills auf. Bei den Hobbys sollte nicht unbedingt erwähnt werden, dass Sie jedes Wochenende Bungee-Jumping, Base-Jumping und ähnlichen Extremhobbys nachgehen, die eventuell Auswirkungen auf Ihre Berufstätigkeit zur Folge haben können.
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Weitere Kenntnisse |
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EDV Führerscheine Hobbys Mitgliedschaft |
MS Office, MS Project, Internet Klasse 3, Sportbootführerschein, Segelschein BR Bergwandern, Segeln, Bogensport Bogensport Club Schneller Pfeil, 2.Vorsitzender |